Posted by on Mai 29, 2015 in , | Keine Kommentare

Als Samy Deluxe im Herbst 2015 zum ersten mal Songs von JOMO hörte, grinste er und sagte: „Wow, das ist neu!“. Zwei Wochen später nahm er ihn mit auf Tour.

Mutig verbindet der Hamburger Newcomer JOMO modernen HipHop mit Pop und echtem Songwriting. Er rappt, singt, spielt mehrere Instrumente und schreibt Texte, die sich tief unter die Haut brennen. Es ist seine persönliche Geschichte von der Angst seiner Generation. Jahrelanges Suchen nach dem nächsten Kick, Hauptsache laut und krass. Irgendwo zwischen erwachsen werden und Kind geblieben, immer begleitet von dem konstanten Gefühl das Leben nicht genügend ausgekostet zu haben.

JOMO fing ganz unten an ohne Crew oder Label im Rücken. 2014 spielte er die ersten Auftritte auf kleinen Sessions vor meist nicht mehr als 30 Leuten. Doch genau diese kleinen Gigs, die der junge Hamburger performte als würde er eine Show vor hunderten Menschen spielen, ließen ihn schnell zum Geheimtipp der Hamburger Szene werden. Es folgten Festivals wie das Hurricane und Support-Shows für Samy Deluxe, Nico Suave, Denyo uvm. Ob mit Liveband, als klassisches DJ-Set oder nur vom Klavier begleitet – JOMO reißt das Publikum stets mit einer ungeheuren Energie mit sich!

Eingehüllt in Musik, die weit über das Genre Rap hinaus geht, schafft JOMO gekonnt den Spagat zwischen eingängigen Ohrwurmmelodien, staubiger Beat- Ästhetik, großen Hymnen und authentischem HipHop-Flavour. Jazz-Samples treffen auf Postrock-Gitarren, 808-Drums auf epochale Bläsersätze. Jeder seiner Songs schafft eine eigene Stimmung, baut sich dynamisch auf, wird von einer Basswelle überrollt, zerbricht in seine Bestandteile oder verliert sich in riesigen Klangwelten – alles ist möglich.

Mit seiner nun veröffentlichten ersten Single „Uns gehört der Hafen“ beweist JOMO, dass Hamburg nicht nur wieder einen festen Platz auf der Musik- Landkarte bekommen hat, sondern auch einen spannenden Künstler dazu gewonnen. Der Song ist eine melancholische Liebeserklärung an den Großstadtalltag, die Freundschaft und das Leben. Ein starker Text im modernen Sound-Gewand und einem großen Refrain mit Ohrwurmgefahr. JOMO kratzt am Nerv der Zeit und setzt ein ein starkes Statement mit Lust auf mehr!