Posted by on Mai 29, 2015 in | Keine Kommentare

Bereits 2003 als punkiges Side-Projekt von Station 17 ins Leben gerufen, spielten kUNDEkOENIG zunächst ausschließlich Coverversionen von Bands wie The Dresden Dolls oder Emir Kusturica und drückten den Songs ihren eigenen markanten Stempel auf: Trash, Punk, Polka — zugleich Motto und Stilmittel der frühen Bandgeschichte.

Eine musikalische Entwicklung zum New Wave zeigt sich nun auf ihrem zweiten — komplett in Eigenregie aufgenommen und produzierten — Album „Don’t Call“. Die melancholische Musik des Albums wird fast durchweg von Lisa Radziejewskis kühler, erzählerischer Stimme getragen. Sie wird dabei oftmals eng umspielt vom Saxofonisten und Akkordeon-Spieler Thorsten Graf. Gemäß ihrer punkigen Wurzeln setzt sich auf „Don’t Call“ der Wunsch nach klanglicher Autonomie durch. Das Album birgt besten tanzbaren Post-Wave-Pop, der nebst augenzwinkernder Verweigerungshaltung und durchdachten musikalischen Schlenkern auch stets gefühlvolle Hintergründe preisgibt.